Strichstärken1. Linienstärken
Da im textilen Siebdruck generell mit einem Farbzuwachs von 10-15 % gerechnet werden muß, ist es wichtig, dass die Linien nicht zu dünn angelegt sind. Es gilt für positive Linien im Originalmaßstab eine Mindestdicke von 0,5 mm, für negative Linien entsprechend 1,5 mm.
2. Schriften
Die Wiedergabe von Schriften im Fahnendruck erfordert besondere Beachtung.
Schriften im Volltondruck
Wegen des Farbzuwachses im Stoffdruck ist gerade die Wiedergabe der Serifen bei Antiqua-Schriften bzw. dünnen Grotesk-Schriften problematisch. Um ein ”Zulaufen” und damit Unlesbarkeit zu vermeiden, achten Sie bitte auf möglichst großzügige Schriftdarstellungen.
Schmale Schriften und Serifen kann man mit einer Kontur verstärken, die Mindesthöhe der Versalien sollte 15 mm im Originalmaßstab nicht unterschreiten.
Schriften im Rasterdruck
Hier kommt zu den oben genannten Problemen hinzu, dass bedingt durch die im Rasterdruck verwendeten Rasterweiten von 4 bis 10 Punkten/cm eine Kantenunschärfe entsteht.
Legt man um die Schrift eine Kontur, wird das Druckbild verbessert.
Generell gilt, je kleiner die Schrift bei einem groben Raster ist, desto schlechter ist die Erkennbarkeit.
Falls Sie Fragen haben
Sollten Sie weitere Fragen haben, so finden Sie kompetente Beratung bei den Mitarbeiterinnen der Auftragsbearbeitung.
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